App Camps ist Finalist bei der Google Impact Challenge

Wir freuen uns riesig! Bei der Google Impact Challenge wurden wir aus über 2.200 Einreichungen in zwei Kategorien als sogenanntes Leuchtturmprojekt ausgewählt. Das heißt wir bekommen 250.000€, um weitere Kurse und Inhalte zu entwickeln.

Und nicht nur das: Wir haben die Chance den Betrag zu verdoppeln. Per Publikumsabstimmung wird aus den zehn Finalisten ein Gesamtsieger ausgewählt, der dann 500.000€ erhält.

Wir freuen uns über deine Stimme. Hier kannst du für uns abstimmen.

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Erstes Feedback zum Kurs ‘App Entwicklung’

Der erste Kurs von App Camps – App Entwicklung mit Schülern – ist seit September 2015 online und für Lehrkräfte und andere Multiplikatoren verfügbar. In den ersten vier Monaten haben über 1.000 Schülerinnen und Schüler mithilfe unserer Kursunterlagen Grundlagen der Programmierung gelernt und eigene Apps entwickelt. Und es werden täglich mehr… Über 200 Lehrkräfte aus allen Bundesländern Deutschlands sowie aus Österreich und der Schweiz haben sich registriert und werden in den nächsten Wochen und Monaten mit dem Kurs starten. 

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Reichweite ist für uns sehr wichtig und über diese Zahlen freuen wir uns riesig! Genauso wichtig ist allerdings die Wirkung, die wir mit unserem Angebot erzielen. Das bedeutet: Schülerinnen und Schüler für digitale Themen und Programmierung zu begeistern. Wir wollen spannende Berufsfelder aufzeigen und Einblicke in digitale Themen geben. Vielleicht entscheidet sich die eine oder andere Schülerin dann später auch für eine Ausbildung im IT Bereich oder einen technischen Studiengang. Denn Bedarf gibt es in diesen Bereichen – und tolle Jobaussichten auch. 

Hier findet ihr erste Ergebnisse unserer Kursevaluation.


Was sagen die Schülerinnen und Schüler zum Kurs?

“Es hat mir sehr gefallen, dass man am Ende seine programmierte App testen konnte und seinen eigenen Erfolg gesehen hat.”

“Man kann sehr kreativ bei der Entwicklung der Apps sein. Das hat mir gut gefallen.”

“Das eigenständige Arbeiten fand ich gut und dass man Dinge gelernt hat, die man im normalen Schulalltag vielleicht nicht erfahren hätte.”

Über das positive Feedback freuen wir uns sehr. Danke an alle Lehrkräfte, die den Kurs mit ihren Schülerinnen und Schülern durchgeführt haben. Besonders toll ist, dass alle Lehrkräfte den Kurs erneut anbieten wollen. Und noch besser: Die Jugendlichen und die Lehrkräfte wünschen sich weitere Kurse zu anderen Themen. Die wird es geben – versprochen!

Schule und Digitalbranche zusammenbringen…

…um voneinander und miteinander zu lernen. Gemeinsam mit unserem Partner SinnerSchrader haben wir im Rahmen einer Lehrerschulung Begegnungen zwischen Lehrkräften und Mitarbeitern aus der Digitalbranche ermöglicht.

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SinnerSchrader hat dazu seine Räume zur Verfügung gestellt. 14 Lehrkräfte entwickelten im Rahmen der Schulung für das Landesinstitut für Lehrerbildung Hamburg zunächst Apps und lernten Grundlagen der Programmierung. Anschließend trafen die Lehrer*innen auf Mitarbeiter von SinnerSchrader: Azubis, Entwickler, Designer, Account Manager, Personaler bis hin zum Geschäftsführer waren dabei und erzählten etwas über ihren Werdegang und den Job. 

Was wurde gelernt?

  • Es gibt viele Wege in die Digitalbranche: Von der Ausbildung über das Studium bis hin zum Quereinstieg. 
  • Interesse und Begeisterung für ein Thema ist oft wichtiger als gute Noten.
  • Praktikumsplätze gibt es – aber: Firmen erwarten Vorwissen und Begeisterung der Schüler*innen.
  • Lehrkräfte haben großes Interesse an einem engeren Austausch mit der Digitalbranche.

Die Veranstaltung hat allen Teilnehmer*innen großen Spaß gemacht. Für uns war das ein erster Test, und wir werden diese Formate mit Sicherheit wiederholen.

Danke an SinnerSchrader, das Landesinstitut für Lehrerbildung und alle, die dabei waren.

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Hoher Besuch beim App Workshop in Berlin

Am 11. November fand am Hildegard-Wegscheider-Gymnasium in Berlin ein App Workshop statt. Im Vorfeld des Nationalen IT-Gipfels kamen prominente Gäste vorbei, um sich die Apps der Schülerinnen und Schüler anzuschauen und über Digitalisierung zu diskutieren. 

Bild: Zeitbild/Pietrowski

Mit dabei waren:

  • Brigitte Zypries (parlamentarische Staatssekretärin BMWi) 
  • Jens Hasselbächer (Vorstand von AXA)
  • Jochen Viehoff (Heinz Nixdorf Museums Forum) 
  • Christoph Krachten (Youtuber).

In einer großen Diskussionsrunde ging es dann mit dem Youtuber Chistoph Krachten um das Thema Programmieren. Und weil es als Bühnenhintergrund einen Livestream in unseren Programmierworkshop gab, konnten uns 150 Schüler, Lehrkräfte, Referendare und Medienvertreter beim Apps entwickeln zuschauen. 

Das hat Spaß gemacht! Danke an den Zeitbild Verlag für die Organisation der Veranstaltung.

App Camps ist Ausbildungs-Ass 2015

Mit dem Ausbildungs-Ass werden Unternehmen und Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Ausbildung und Förderung von Jugendlichen einsetzen.

Wir freuen uns sehr, dass wir aus über 160 Bewerbern ausgewählt und zum Ausbildungs-Ass 2015 in der Kategorie Ausbildungsinitiativen gekürt wurden.

Die Auszeichnung wurde dieses Jahr zum 19. Mal von der Initiative „junge deutsche Wirtschaft“ – dem Zusammenschluss der Wirtschaftsjunioren Deutschland sowie der Junioren des Handwerks – und der INTER Versicherungsgruppe vergeben.

Danke für die Auszeichnung und den Preis!

Schülerinnen entwickeln Apps an der HTW Berlin

An der HTW Berlin fand ein App Workshop statt. Prof. Dr. Katharina Simbeck hat für uns einen Gastbeitrag geschrieben. Viel Spaß beim Lesen:

Wie begeistert man Schülerinnen für ein MINT Studium? Was steckt hinter Studiengängen wie Ingenieurinformatik, Fahrzeugtechnik oder Life Science Engineering? Immer in den Herbstferien bietet die HTW Berlin, die größte der Berliner Fachhochschulen, interessierten Schülerinnen ab der 9. Klasse im Rahmen von „Mädchen machen Technik“ einen Einblick in verschiedene technische Studiengänge. Studierende stellen die Studiengänge vor und die Schülerinnen können sich aus zahlreichen angebotenen Schnupperkursen einige aussuchen. Dieses Jahr stand auch ein App Workshop zur Auswahl!

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Prof. Dr. Katharina Simbeck vom Studiengang Wirtschaftsinformatik beteiligte sich in diesem Jahr an „Mädchen machen Technik“ mit einem App Camps Workshop. Wirtschaft ohne Computer – das gibt es nicht mehr. Jedes Unternehmen nutzt heute umfangreiche IT-Systeme. Das Studium an der HTW Berlin ist dabei sehr praxisorientiert und belegt regelmäßig sehr gute Plätze in Rankings. Bestandteil des Wirtschaftsinformatikstudiums ist auch eine Ausbildung im Programmieren. 

Im App Camps Workshop konnten die Schülerinnen direkt selbst loslegen, zwei Apps programmieren und mit nach Hause nehmen! Unterstützung bekamen die Schülerinnen dabei von einer Master-Studentin der Wirtschaftsinformatik, die auch Fragen zum Studium direkt aus studentischer Sicht beantworten konnte.
Durch die hervorragend aufbereiteten Kursmaterialien ist der App Camps Workshop leicht selbst durchzuführen. Die Vorbereitungszeit ist minimal, besonders wenn, wie an der Hochschule, gut ausgestattete Computerlabore sowieso zur Verfügung stehen und die Teilnehmerinnen ein eigenes Android Handy mitbringen. Benötigt wurden neben den ausgedruckten Lernkarten nur noch Logins für die Rechner und Internetzugang an der Hochschule. 

In dem 2-stündigen Workshop konnten die ersten beiden Kapitel des App Camp Kurses „App Entwicklung“ bearbeitet werden (Hallo Katze und Wahrheitskugel). Die Lernkarten ermöglichen auch eine differenzierte Vorgehensweise in heterogenen Gruppen: unter den 9 Teilnehmerinnen waren die Klassenstufen 9-13 vertreten und die Vorkenntnisse im Programmieren waren sehr unterschiedlich.

Hier noch ein paar Stimmen zum App Workshop:

“Der Spaß an der Sache und dass einem gezeigt worden ist, dass Informatik gar nicht so langweilig ist, wie man oft denkt. Außerdem konnte man sehr kreativ in der Entwicklung der Apps sein, was mir ebenfalls gut gefallen hat.” – Schülerin

“Mir hat gefallen, dass man etwas eigenes machen konnte, das man mit nach Hause nehmen kann.” – Schülerin

“Vielen Dank für die Bereitstellung der super aufbereiteten Materialien! Die Durchführung des Kurses mit Videos und Lernkarten hat mir auch selbst Spaß gemacht.” – Prof. Dr. Katharina Simbeck

Mit 130 Schülern Apps entwickeln: Unser Code Week Event

Am 10. Oktober fand unser App Schnupperkurs im Rahmen der Code Week Europe statt. Im betahaus Hamburg kamen 130 jüngere und ältere Lerner zusammen, um gemeinsam Apps zu entwickeln. 

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Es hätten auch weit mehr sein können: Über 200 Anmeldungen haben wir erhalten. Eins ist klar: Schülerinnen und Schüler wollen wissen, wie man Apps entwickelt! Das ist großartig. Und für uns bedeutet das: Das Event muss auf alle Fälle wiederholt werden!

Was genau passiert ist an dem Samstag könnt ihr in einem schönen Artikel von Mathias Jäger in der Welt hier nachlesen. Wir verraten schon mal, dass an dem Samstag viele virtuelle Katzen anwesend waren, ein paar Autos und auch Pokemon.

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Nicht nur die Welt hat berichtet, auch der NDR war vor Ort und hat Daria und Marlene begleitet, die für den Workshop extra aus der Nähe von Hannover angereist sind. Den Beitrag findet ihr hier.

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Ohne die knapp 20 ehrenamtlichen Coaches wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen. Daher noch mal 1.000 Dank an euch! Und ganz herzlichen Dank auch an das betahaus Hamburg – das sich als perfekte Location für ein Event dieser Art bewährt hat – und XING, die uns als Partner unterstützt haben!

Links:

Digitaler Nachwuchs – was ist los in Deutschland?

Gemeinsam mit Nico Lumma haben wir auf der diesjährigen code.talks Konferenz eine Session zum Thema “Digitaler Nachwuchs – was ist los in Deutschland” organisiert.

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Zuerst hat Nico Lumma den aktuellen Stand in Deutschland zusammengefasst: Breitbandausbau, WLAN an Schulen, Hausmeister 2.0 – Administrator, Programmieren als zweite Fremdsprache. Da gibt es noch einiges zu tun in deutschen Schulen.

“Wer keine Programmiersprache lernt, versteht irgendwann das System nicht mehr und wird somit vom System selbst programmiert“, sagt Nico. 

Anschließend haben sich 4 Initiativen vorgestellt, die Schüler fürs Programmieren begeistern:

  • Jugend hackt veranstaltet Events, auf denen Jugendliche gemeinsam mit anderen an spannenden Projekten tüfteln können.
  • Die Hacker School organisiert Nachmittagsangebote zu Themen rund um Programmieren.
  • Girls can do IT organisiert Workshops für Schülerinnen, um den ersten Kontakt zur IT herzustellen.
  • Und wir mit App Camps entwickeln Unterlagen für Lehrkräfte und bringen so Programmier-Workshops in die Klassenzimmer.

Es war toll auf der großen Bühne zu stehen. Besonders freuen wir uns auch über die Spende der Konferenzorganisatoren. Jede Initiative bekam 1.500 Euro als Spende aus den Eintrittsgeldern. Das ist super, vielen Dank!

Erfahrungsbericht einer Lehrerin: App Entwicklung im Unterricht

Hildur Müller ist Lehrerin an der Stadtteilschule Flottbek und hat im Rahmen der Projekttage mit ihren Schülerinnen und Schülern den Kurs App Entwicklung durchgeführt. Es sind zahlreiche Apps entstanden. Im Interview erzählt sie uns wie es lief.

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1. Wer sind Sie und welche Fächer unterrichten Sie? 

Ich arbeite als Informatiklehrerin an der Stadtteilschule Flottbek und unterrichte außer Informatik noch die Fächer Englisch und Biologie. Ich habe den Kurs „App-Entwicklung“ im Rahmen einer Projektwoche an unserer Schule durchgeführt.

2. Wie hat den Schülerinnen und Schülern der Kurs gefallen? 

Den Schülern und Schülerinnen hat der Kurs großen Spaß gemacht. Sie konnten nach einer kurzen Einführung selbstständig an ihren Apps arbeiten. Sie konnten in ihrem eigenen Tempo arbeiten, voneinander lernen und anderen helfen. Sie haben eigene Ideen eingebracht, die sie ihren Mitschülern präsentieren konnten. Das Echo war durchweg positiv, sie hatten das Gefühl, jedes Mal ein Produkt erstellt zu haben, auf das sie stolz waren.

3. Wie hat Ihnen als Lehrkraft der Kurs gefallen? 

Der Kurs hat mir sehr gut gefallen, da er viel Potential zum selbstständigen und individualisierten Lernen bietet. Durch die kurzen Einführungsvideos und die gut gestalteten Arbeitsanweisungen konnten die Schülerinnen und Schüler schnell einen Einstieg finden. Auch der Aufbau – vom leichten zum schwereren – ist gut durchdacht.

4. Gibt es etwas, das Sie überrascht hat? 

Mich hat überrascht, dass die Schülerinnen und Schüler nach kurzer Zeit sofort selbst anfingen kreativ zu sein. Anregungen erhielten sie vor allem durch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, als Lehrerin war ich in erster Linie dazu da, ihnen das Arbeitsmaterial zur Verfügung zu stellen und musste nur selten Hilfe geben.

Überrascht hat mich auch, dass sich Medienerziehung und Informatik sehr gut verbinden ließen: Indem die Schüler Bilder und Klänge in ihren Apps einbinden, müssen sie sich auch Gedanken um Urheberrechte und die Suche nach geeigneten, frei zugänglichen Medien machen – ein ansonsten sehr trockenes Thema im Unterricht, das an dieser Stelle motivierend war und wie von selbst viel Gesprächsstoff und Fragen von Seiten der Schülerinnen und Schüler aufgeworfen hat.  

5. Werden Sie im nächsten Schuljahr erneut einen Kurs “App Entwicklung” anbieten? 

Auf alle Fälle wird der Kurs App Entwicklung in unserem Schulcurriculum aufgenommen werden, d.h., dass wir den Kurs regelmäßig jedes Schuljahr durchführen wollen und wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Anmerkung von App Camps: Wir freuen uns, dass der Kurs so gut lief und gratulieren Frau Müller von der Stadtteilschule Flottbek zur Aufnahme in unser Förderprogramm. Im Schuljahr 15/16 können in Flottbek also noch viele weitere Apps entwickelt werden!

Videoproduktion mit Soundcloud, XING, Otto & Co.

In unserem Kurs App Entwicklung im Unterricht gibt es in jeder Sitzung zwei Videos: Das Startvideo, in dem die jeweilige App vorgestellt und vorprogrammiert wird. Und das Abschlussvideo, in dem verschiedene Entwicklerinnen und Entwickler Konzepte der Informatik erklären. Zum Beispiel if-else Anweisungen oder Variablen

Die Sommerferien nutzen wir, um verschiedene Firmen und Entwickler zu besuchen und Videos zu drehen. 

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Bei Otto haben wir mit Auszubildenden ein allgemeines Erklärvideo gedreht: Es geht darum, wie in Software Firmen gearbeitet wird. Daily Standups, Pair Programming und Reviews gehören dort zum Alltag. Ari, Tim, Tiana und Dennis erklären was das ist und warum es Sinn macht, so zu arbeiten. 

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Bei Soundcloud haben wir mit Duana und Conrad gesprochen. Sie arbeiten beide in Berlin als Software-Entwickler und erklären, wie das Design einer App mit der Programmierung zusammen hängt. „Die Programmierung ist nur begrenzt durch die eigene Vorstellungskraft“.  Da ist also ziemlich viel möglich!

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Mike arbeitet zwar meistens in Deutschland – aber eigentlich auf der ganzen Welt. Github, die Firma für die er arbeitet, hat ihren Hauptsitz in San Francisco, USA. Die Mitarbeiter sind auf der ganzen Welt verteilt und treffen sich für gemeinsame Veranstaltungen oder Besprechungen mal in den USA, mal in Europa oder auch mal in Asien. Mike erklärt im Video was Variablen und Events in der Programmierung sind. 

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Wenn das Wetter gut ist, dann arbeiten Uygar und Matthias auf der Dachterrasse – zumindest manchmal. Sie arbeiten bei XING und erklären if-else Anweisungen und Methoden. Und da das Wetter beim Dreh hervorragend war, haben wir im Strandkorb auf der Terrasse über den Dächern Hamburgs gedreht. 

Weitere Drehtermine und Erklärvideos sind geplant. Uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler in unserem Kurs nicht nur lernen Apps zu entwickeln, sondern auch verschiedene Berufe und Firmen in der IT kennen lernen.